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EMP-Redaktion


The return of Tobi Schlegel ... nein, wollen wir mal nicht zu hart sein. Nur weil jetzt die gesamte Familie eine Band gegründet hat, wollen wir uns mal nicht auf den bekanntesten Protagonisten stürzen. Immerhin bemüht sich doch der Sportfreunde Stiller und frühere Die Ärzte Produzent Uwe Hoffmann um diese Band. Bela B. steuerte dann sogar einen Text zum Debut bei. Erfreulich und "Ohne alles" scheint dieses Album den einen oder anderen Blick wert zu sein. Ist auch der Bandname und der Albumtitel reichlich bekloppt, spricht die Musik wieder einmal für sich. Die dringt druckvoll ausproduziert aus den Boxen. Fröhlicher Gitarren-Pop/Rock mit gesunder Punk-Attitüde. Für mich nichts weltbewegendes und sicherlich kein neuen Überflieger. Aber wer kann das schon sagen? Bezeichnend für mich, dass man irgendwie den Text von Bela B. raus hört. Der Mann ist halt einen Tick besser als der sprichwörtliche Rest der Band. Für ein Debut nicht schlecht !! Was das für die deutschsprachige Musik heißt entzieht sich meiner Kenntniss. Für sportliche Freunde in toten Hosen, welche öfter zum Arzt gehen müssen und sich dann der Elke entledigen ein zwingender Kauf.

Autor: Alexander Ertner

 

Bumbanet


Der Name ist Programm, konstituiert sich die Band doch tatsächlich aus fünf Mitgliedern einer Familie, drei Brüdern, einer Tante (was irreführend erscheint, da es sich um ein männliches Mitglied handelt ... aber, vielleicht wegen der langen Haare) und einem Cousin. Da die fünf aus Köln stammen, könnte manch einer auf den Gedanken kommen, es handele sich um fünf „zurückgebliebene“ Abtrünnige der Kelly-Family. Aber dem ist nicht so. Hier geht es um die Familie Schlegl, deren Zugpferd niemand geringerer ist als Tobi Schlegl, ehemaliger Moderator von VIVA. Nicht nur, dass sich Uwe Hoffmann, Produzent der Ärzte, an die Realisierung des Familienalbums „Ohne Alles“ rangemacht hat, nein, sogar der leibhaftige Bela B. selbst hat mit „Nicht schon wieder Sex“ einen Text zu dem Album beigesteuert, das sich dementsprechend auch als Punk-Album im weitesten Sinne herausstellt. Da es in Punk-Kreisen immer noch sehr schnörkellos zugeht, besticht die CD eher durch ihre witzigen, aus dem Leben gegriffenen Texte, die das Lebensmotto Sex, Drugs and Rock’n’Roll thematisieren, als durch filigrane Riffs und epische Musikparts. Straighte, treibende Rhythmen weisen von daher auch auf Party- und Stimmungsmucke hin, durch die sich die Familie in zahlreichen Gigs der letzten knapp drei Jahre schon einen Namen gemacht hat. Lediglich der sanft beginnende, „Postsexuell“ betitelte, Song zeigt eine etwas andere Facette des musikalischen Repertoires der Band. Wertung 7/10.

Autor: Frank Findeiß

 

Intro


Um eins gleich unmissverständlich klarzustellen: Was Die Familie auf ihrem ersten Album "Ohne Alles" abgeliefert hat, ist kein Kindergeburtstag.
Die fünf Brüder (bzw. Tanten, Onkels und Cousins) haben viel breitbeinigen Rock amerikanischer Prägung gehört - und damit die Messlatte extrem hoch auf ihre Marshall-Boxen gelegt: Zumindest produktionstechnisch steht ihre rifforientierte, Freie-Oberkörper-Musik den internationalen Standards in nichts nach.
Irgendjemand sagte im Musikfernsehen zu später Stunde einst, ein guter Song lasse Dich und Deinen verchromten Fünftürer automatisch schneller als erlaubt fahren. Man möge das einmal anhand dieses Tonträgers testen. Mehr unter http://www.uebernehmensie.com/familie/ohren.html

 

Noisy Neighbours Mag


"Das klingt fett! Schon nach dem ersten Einlegen der CD wird klar, das "Ohne Alles" keine Proberaumproduktion ist.

Irgendwo hängt das ganze zwischen "Madsen", den "Ärzten" und den SpoFros. Textlich macht man zwar nicht viel Neues, bringt aber Themen wie Beziehung, Sex, Alkohol und Drogen erstaunlich gut - und damit besser als 90 % der Mitbewerber - auf den Punkt.

Ich wage beim dritten Hören der Scheibe die Prognose, dass wir von dieser Kölner Truppe noch hören werden.

Autor: Majo

 

Michael Hinz: ABSOLUT FAMILIE


Ganz klar - wenn es um "Die Familie" geht, kommt man um die Erwähnung des Namen Tobi Schlegl nicht herum. Seine erste Band hieß "Eis Am Stiel", doch damit hat er sich weniger einen Namen gemacht, sondern eher als VIVA- und Talkshowmoderator.
Der Name der Band ergibt sich zwangsläufig aus der Konstellation des Quintetts: Die Brüder Jan, Guido und Tobi hatten sich auf einer Familienfeier in den Niederlanden mit Tante Käthe und Cousin Hans in den Kopf gesetzt, eine Band zu gründen und erste Ergebnisse konnte man
sowohl auf dem Familienalbum (ein Rio-Reiser-Tribute-Album, sie spielten unter dem Namen "Familie Schlegl" Alles Lüge), als auch auf der Single Ich Tanze Mit Mir Selbst (Coverversion Billy Idols Dancing With Myself) vernehmen.

"Da kann ja nichts bei ´rumkommen! Das wird nix" Sollte man
trotzdem meinen. Doch auch wenn viele mit Funpunk oder Rockverschnitt unterster Kategorie oder ähnlichem gerechnet haben, werden sie von diesem Album ziemlich überrascht sein. Auch wenn es sich bei "Ohne Alle"s nicht um die Offenbarung des Rock handelt, hat dieses Album zahlreiche positive Ecken
und Kanten und einen unverhofften Unterhaltungswert. Dafür sorgt nicht zuletzt Uwe Hoffmann, seines Zeichens Produzent der Ärzte (Text von "Nicht Schon Wieder Sex" übrigens von Bela B.) und der Sportfreunde Stiller, der der Produktion den letzten, druckvollen Schliff gegeben hat. Ach so lustige Textzeilen wie ".wir ertränken Onkel Jürgen in Sangria" halten sich in der Häufigkeit zum Glück in Grenzen und können und sollten getrost überhört werden. Was das Album zudem ausmacht, ist, dass Die Familie sich anscheinend nicht zu ernst zu nehmen scheint.

Die Familie sucht ihren eigenen Weg zwischen den neuen deutschen Rock und Poplichtern. "Das ist Rock . und ein kleines bisschen Roll" So soll es wohl sein. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Rock n Roll Army


Was kann Musik haben, wenn arrivierte deutsche Produzenten sich darum reißen, die Klänge zu verfeinern? Was kommt dabei raus, wenn am Ende Uwe Hoffmann, legendärer Produzent der Ärzte und Sportfreunde Stiller Hand anlegt? Fragen, auf die viele Fans der Familie bereits eine Antwort bekommen haben. Eins steht schon jetzt fest, die Musik der Familie macht Spaß.

Der Bandname kommt nicht von ungefähr. Die Brüder Jan, Guido und Tobi spielen die Gitarren, die Drums schlägt Tante Theo und den Bass zupft Cousin Robert. Die Idee entstand auf dem jährlichen Familientreffen der Schlegls in Maastricht vor einigen Jahren. Dem einen oder anderen dürfte vielleicht der Name Tobi Schlegl ja noch bekannt vorkommen.
Die Themen Liebe, Trennung, Alkohol und Drogen, Freundschaft und Schmerz erfindet das Quintett auch nicht neu, aber variiert sie eingängig und süchtigmachend. Musikalisch wird hier klassischer Rock gespielt, allerdings so eingängig, dass auch Fans von Gitarren-Pop das Album gefallen könnte.

Auf dem Debutalbum gibt's 12 Song, die einfach Spaß machen. Der Einfluss von Produzent Uwe Hoffmann bleibt nicht unerkannt. Songs wie "nicht schon wieder sex" oder auch "punkrockherz" erinnern an ältere Ärzteplatten.
Auch der Ohrwurmcharakter kommt hier nicht zu kurz. Der Familie ist hier ein wirklich tolles Debutalbum gelungen! Gratulation!

Die Familie lässt keine Gelegenheit aus es Live krachen zu lassen. Wer in der Nähe wohnt, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Autor: Thomas

 

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